FC Spitz Attnang-Puchheim
Das Ende dieses Winters bedeutet gleichzeitig auch wieder den Start einer neuen Fussballsaison.
Im Clubgebäude des Spitz-Stadions am Spitzberg, während gerade die letzten Schneeberge vom Rasen wegtauten, traf ich Hermann Wiesinger, den sportlichen Leiter des FC Spitz Attnang-Puchheim, zu einem Gespräch über den Verein und die Aussichten für diese Saison.
Der FC Attnang-Puchheim, das sind 44 aktive Fußballer im Kader der Kampf- und Reservemannschaft und sechs Nachwuchsmannschaften mit zusammen 102 Burschen im Alter von unter 8 bis zu 17 Jahren.
Erfolgreiche Jahre
Seit dem Jahr 2000 geht es rapid aufwärts: Von einer Ausgangsposition in der zweiten Klasse startend erreichte der FC im Vorjahr erstmals seit 25 Jahren wieder die Bezirksliga. Die Zuschauer freut’s, sie belohnen diese Leistung mit zahlreichen Besuchen in Spitzbergstadion. Um die 350 bis 600 Gäste kann der FC bei jedem Heimspiel begrüssen. Denen geht es dort auch sehr gut: Die überdachte Tribüne und das gut sortierte Buffet sorgen für Wohlbefinden – innen wie aussen.
Für 2006 hat der FC Spitz ein striktes Ziel: Den Verbleib in der Bezirksliga auf einem gesicherten Mittelfeldplatz. Das zu erreichen heisst unter anderem, die Mannschaft mit jungen Talenten zu verstärken. Hermann Wiesinger hat da schon Ideen und frische Kandidaten im Blickfeld, lässt sich aber nicht in die Karten schauen. Schliesslich ist der FC Spitz Attnang-Puchheim nicht als einziger Fußballverein auf der Suche nach erfolgversprechendem Nachwuchs…
Der Trainer für diese Talente hat seine Arbeit schon aufgenommen: Mit Goran Stanisavljevic, einem ehemaligen Kicker-Profi mit sechs Jahren Erfahrung bei Josko Ried, ist der Trainerposten seit Frühling 2006 neu und kompetent besetzt.
Spielgeld
Ganz klar, dass dieses umfangreiche Programm auch finanziellen Aufwand bedeutet. Den Finanzbedarf decken Mitgliedsbeiträge, sehr hohe Eigenleistungen und Sachspenden für Umbauten oder Renovierungen der Anlagen, und natürlich gutmeinende Sponsoren. “Ohne den derzeitigen Hauptsponsor Spitz könnte der Verein nicht überleben”, so Hermann Wiesinger.
Aber auch andere Geldquellen werden angezapft:
- Als Veranstalter des Autofrühlings mit Ausstellungen fast aller im Bezirk vertretenen Automarken hat der FC Spitz Attnang-Puchheim einen Fixpunkt in der regionalen Kfz-Wirtschaft begründet, der auch heuer am Spitzberg stattfindet (Termin: 28. bis 30.4.2006).
- Der Attnanger “Zipfer Cup” ist ein attraktives Kleinfeldturnier für 24 Hobbymannschaften.
- Zwei Verkaufsstandl am Martinsmarkt und das Feiertagsstandl während des Advents beim Postamt lassen in der kalten Jahreszeit die Kassen leise erklingen.
- Der “Club der 100er” vereint Fans, die mit dem Erwerb einer Jahreskarte um 100 Euro freien Eintritt zu allen Veranstaltungen erhalten und dabei sicher sein können, dass ihr Beitrag zu 100 Prozent in die Nachwuchsförderung investiert wird. Dem FC Spitz gelingt damit ein optimales Angebot für den wahren Anhänger. Der “Club der 100er” sucht weiter Mitglieder!
Hermann Wiesingers grösster Wunsch wäre, in der Attnanger Wirtschaft weitere Sponsoren zu finden, nachdem Firmen wie Möbel Leiner (Vöcklabruck) oder die Lenzing AG schon erkannt haben, welches Werbepotential im Stadion zu heben ist.
Sportliche Höchstleistungen wünschen uns wir Fussballfans, und dem FC Spitz Attnang-Puchheim viel Erfolg in diesem Jahr!
Kontakt:
- Hermann Wiesinger, sportlicher Leiter (0676/60 75 104)
- Wolfgang Höller, Jugendleiter (0664/183 33 77) und
- Anton Hager, Sektionsleiter (0676/70 94 704)
Hans Baier
18. März 2006
